Fluchttürsteuerungssysteme (FTS)

Durch gekennzeichnete Fluchtwege und vorhandenen Fluchttüren  gelangen Menschen ins Freie und außer Gefahr. Fluchttüren müssen stets unverschlossen sein, diese Maßgabe lässt jedoch Raum für Missbrauch. Unverschlossene Türen werden zu Schlupflöchern für unberechtigte Personen. Damit wird die Sicherheit durch Diebstahl gefährdet.
Kompromisslose Sicherheit für Menschen und dem höchstmöglichsten Schutz von Sachwerten erfüllen Fluchttürsteuerungssysteme in Rettungswegen.

 

Was sind FTS-Systeme?

FTS-Systeme sind Anlagen welche sowohl die Sicherheit der Gebäude vor unberechtigten Zugängen wie auch im Gefahrenfall durch z.B. Brandgasen den Menschen die ungehinderte Flucht über die Fluchtwege gewährleistet.

 

Gesetzliche Grundlagen

Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A2.3 bilden die Grundlage einer Pflicht von FTS-Systemen.  Im §6 Abs.4 der ASR A2.3 wird folgendes gefordert: „Verschließbare Türen und Tore im Verlauf von Fluchtwegen müssen jederzeit von innen ohne besondere Hilfsmittel leicht zu öffnen sein. Dies ist gewährleistet, wenn sie mit besonderen mechanischen Entriegelungseinrichtungen, die mittels Betätigungselementen, wie z. B. Türdrücker, Panikstange, Paniktreibriegel oder Stoßplatte, ein leichtes Öffnen in Fluchtrichtung jederzeit ermöglichen, oder mit bauordnungsrechtlich zugelassenen elektrischen Verriegelungssystemen ausgestattet sind. Bei elektrischen Verriegelungssystemen übernimmt die Not-Auf-Taste die Funktion der o. g. mechanischen Entriegelungseinrichtung. Bei Stromausfall müssen elektrische Verriegelungssysteme von Türen im Verlauf von Fluchtwegen selbstständig entriegeln.“ (Quelle: www.baua.de ASR 2.3.

 

Varianten

FTS-Systeme gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen.

  • Panikbeschläge
  • Panikstangen
  • Türwächter
  • Fluchttürsteuerterminals

 

Wartungspflicht

In regelmäßigen Zeitabständen nach Angaben der Hersteller, mindestens jedoch jährlich müssen FTS-Systeme in ihrer Gesamtheit und Funktion auf Betriebsbereitschaft und der Funktionsfähigkeit von einer Fachkraft geprüft, gewartet und gegebenenfalls instand gesetzt zu werden. Die Prüfungen sind zu dokumentieren.

 

ÜBER 30 JAHRE ERFAHRUNG
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