Brandschutztüren (BST)

Im Brandfall ist das oberste Ziel, ein Übergreifen des Feuers auf weitere Bereiche von Gebäuden so lange wie möglich zu verhindern. Werden Durchgänge bei Brandabschnitten benötigt, so sollte der Brandabschnitt in seiner Funktion nicht beeinträchtigt sein. Hierfür bieten Brandschutztüren oder auch Brandschutztore mit unterschiedlichen Feuerwiderstandsklassen die Möglichkeit, von einem in den anderen Brandabschnitt zu gelangen.

 

Was sind Brandschutztüren?

Brandschutztüren besitzen einen längeren Feuerwiderstand gegenüber normalen Gebäudetüren. Der genormte Feuerwiderstand der einzelnen Brandschutztüren ist in verschiedene Klassen aufgeteilt. Unterteilt werden diese in die Kenngrößen T30 / T60 / T90 / T 120 / und T180. Die angegebene Zahl gibt den Mindest-Funktionserhalt an. So bedeutet zum Beispiel T30 ein Funktionserhalt von mindestens 30 Minuten.
Ein ganz wichtiger Unterschied gegenüber normalen Türen besteht darin, dass Brandschutztüren selbstschließend sein müssen. Ein Verkeilen, Festbinden oder ähnliches ist verboten. Sollte eine Brandschutztür dennoch offen gehalten werden, so kann dies über eine Feststellanlage realisiert werden.

 

Rauchschutz

In Bereichen der Fluchtwege werden in Brandabschnitten zusätzlich noch Rauchschutzmaßnahmen an den Türen eingesetzt, damit nicht nur das Feuer sondern auch die gefährlichen Brandgase im jeweiligen Bereich bleiben. Werden in Fluchtwegen ohne Brandabschnitt Türen eingesetzt, so reichen meist Türen mit Rauchschutz ohne Feuerwiderstandsklassen.

 

Wartungspflicht

In regelmäßigen Zeitabständen nach Angaben der Hersteller, mindestens jedoch jährlich, müssen Brand- oder Rauchschutztüren in ihrer Gesamtheit und Funktion auf Betriebsbereitschaft und der Funktionsfähigkeit von einer Fachkraft geprüft, gewartet und gegebenenfalls instand gesetzt werden. Darüber hinaus sollte ebenfalls eine monatliche Funktionsprüfung erfolgen. Diese Prüfungen sind zu dokumentieren. Grundlage zur Prüfpflicht von Brandschutztüren sind die Herstellerangaben, die ArbStättV §4 (3) und die ASR A1-7 §10.2 (1).

 

ÜBER 30 JAHRE ERFAHRUNG
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